Archiv

Geschichte

2016

Neues Projekt in Boa-Bakundu
Im Mai 2016 übergab ich der Gemeinde 12 Computer, 1 Kopierer, 7 UPS, Material für ein kleines Dokumentationscenter und Sportartikel für die Schulen. Den Wunsch, das Informatik­zimmer ans In­ternet anzuschliessen konnten wir nicht erfül­len. Der Internetempfang ist zu schwach.

Jugendzentrum Fiango, Kumba
Leider zeigte sich, dass das im letzten Jahr eingerichtete Internetcafé nicht die erwarteten Einnahmen erwirtschaftet. Wir haben uns deshalb entschlossen aus dem Internetcafé ein kleines Schreib- und Dokumentationszentrum zu machen. Die ersten drei Monate haben gezeigt, dass hier bedeutend mehr Einnahmen erzielt werden können und die Schule bereits einige Rückstellungen tätigen konnte. Als zusätzliche Einnahme­quelle haben wir ein Laminiergerät finanziert.

Neues Projekt – PresTech Kumba, neue Berufsschule für biomedizinische Elektriker
In Kumba unterstützen wir die neue Berufsschule für biomedizinische Elektriker mit einem Informatikzimmer bestehend aus 10 Low-Power-Computerarbeitsplätzen und einem Beamer. Diese Berufsschule wurde vom Schweizer Martin Witmer, der seit Oktober 2014 als Techniker für Mission21 in Kamerun im Einsatz ist, zusammen mit der PCC nach schweizerischen Vorbild aufgebaut.

PYC Mankon Bamenda, PYC Kumbo, Technikum Santa, Technikum Awing und Gymnasium in Bamendankwe
Diesen Schulen konnten wir aus unserer Sendung vom Frühjahr 2016 PCs und Laptops übergeben. Die Schulleitungen und die Studierende haben sich sehr darüber gefreut. Dank unserer Unterstützung haben sie wenigstens ein paar Computer für den praktischen Unterricht zur Verfügung. Doch leider ist auch bei diesen Projekten die regelmässige Stromversorgung ein Problem und deshalb prüfen wir bei einigen Projekten den Einsatz von Low-Power Computern mit Solarenergie.

Stromünterbrüche im Internetcafé in Otélé
Auch in Otélé haben die Stromunterbrüche in den letzten Monaten stark zugenommen und der praktische Unterricht fiel mehrfach aus. Da die Kursteilnehmer teilweise einen Schulweg von mehreren Stunden haben, haben wir die Schule mit einem zusätzlichen Generator unterstützt.

Projektreise nach Ghana, Juli 2016

Im Jahre 2011 haben wir an der Senior Technical High School in Kpeve, am Voltasee, ein Informatikzimmer mit 24 Arbeitsplätzen, abgesichert mit UPS, Drucker und einem Beamer eingerichtet. Nach einem Besuch im Jahre 2012 wurde das Projekt in den vergangenen drei Jahren von Dr. Ulrich Rindlisbacher, Verein Kpeve, aus Bern besucht. Der Verein Kpeve unterstützt das Gymnasium in Kpeve schon über 20 Jahren und sie haben viel zum Aufbau dieser Schule beigetragen.

Seit fünf Jahren wird dieses Informatikzimmer mit den von uns gelieferten Computer betrieben und die PCs kommen langsam in die Jahre. Da die Schule über 400 Studenten zählt und Informatikunterricht ein fester Bestandteil im Lehrplan ist, ist die Schule auf zusätzliche Computer angewiesen. Um die Stromkosten zu sparen, plant der Verein Kpeve das Informatikzimmer mit Solarstrom zu betreiben. Zusammen mit der Schule wurde entschieden, die bestehenden Desktop-Computer durch Low-Power-Computer zu ersetzen. Da ihnen die nötige Finanzierung fehlt, haben wir im Vorstand beschlossen dieses Projekt weiterhin zu unterstützen.

Projektreise nach Kamerun, November 2016

Neue Low-Power-Projekte
Bei dieser Projektreise hat Peter Schneider unsere Projektleiterin begleitet. Dank seinem Besuch konnten bei ver­schiedenen bereits bestehenden Low-Power-Projekten technische Verbesserungen vorgenommen und dadurch die Qualität verbessert werden. Zudem hat Peter  in Bamenda Nkwen und Bamendankwe je ein neues Low-Power-Computer-Netzwerk mit sechs Arbeits­stationen installiert und das bestehende  Netz in Kuttin ersetzt und eine Powerbank zum Aufladen von Handys angeschlossen.

Da die Informatikschule Minteclc in Kumba bereits zum zweiten Mal überfallen wurde, haben wir die Finanzierung von Eisentü­ren übernommen. Wir hoffen, dass diese Tü­ren in Zukunft zur Sicherheit der Infrastruktur beitra­gen.

Waisenhaus Rechafond, Manyemen
Im Sommer 2016 hat Martin Witmer für uns an dieser Sekundarschule ein Low-Power-Netz­werk eingerichtet. Die Schule wird von Wai­senkindern besucht und der verantwortliche Leiter engagiert sich sehr stark für diese Kin­der.

Bei allen Installationen haben wir einen Elekt­riker aus Bamenda beigezogen. Er kennt jetzt diese Installationen und kann den Schulen bei Energieproblemen (solar oder elektrisch) helfen.

Bericht Projektreise Kamerun – Mai/Juni  2016
Bericht Projektreise Ghana – Juli 2016
Bericht Projektreise Kamerun – November  2016

 2015

Auch in diesem Jahr konnten wir wieder die Computer eines Informatikzimmers der WS KV Chur verpacken und nach Kamerun transportieren lassen. Zusätzlich zu den PCs und Laptops verteilte ich auch noch Fussballtenüs (FC Chur), Bälle (VBC Chur) und diverse IT-Hilfsmittel. Vielen Dank den Spendern. Vom Verein myball.ch erhielten wir 100 Bälle, welche ich verschiedenen Waisenhäusern übergeben konnte. Spielen ist wichtig für die Entwicklung von Kindern. Sie lernen Koordination, Konzentration und Beweglichkeit sowie mit Gefühlen wie Angst, Freude, Wut und Enttäuschung umzugehen. Beim gemeinsamen Spielen lernen sie Rücksicht zu nehmen und sich an Spielregeln zu halten.

Das Informatikzimmer am Centre for Community Regeneration & Development (CCREAD) in Buea ist unser 16. Projekt in Kamerun. Wir haben letztes Jahr mit den Vorbereitungsarbeiten begonnen und bei meiner Reise konnte ich dem verantwortlichen Schulleiter 18 PCs und zwei Laptops übergeben. Diese Schule ermöglicht anderen Schulen ohne Informatikinfrastruktur einen kostenlosen Informatikunterricht. Die Informatiklehrer arbeiten ohne Lohn.

Recyclingprojekt für Elektronik-Schrott     

DSC00290Was lange währt wird endlich gut – dies gilt bestimmt für dieses Projekt. Seit Jahren war ich auf der Suche nach einem passenden Projektpartner und einem geeigneten Standort. Nach langen Verhandlungen sind wir nun einen wichtigen Schritt weiter gekommen. Zusammen mit der Presbyterianische Kirche in Kamerun (PCC) wird dieses Projekt im August 2015 gestartet, vorerst an allen Schulen der PCC und anschliessend soll es weiter ausgebaut werden. Ich bin sehr zuversichtlich, dass dieses Projekt ein Erfolg wird, konnte ich doch Rev. Fonki Samuel Forba (Kirchen¬oberhaupt der PCC in Kamerun) für dieses Projekt begeistern. Dank seiner tatkräftigen Unterstützung kann mit einer raschen und zuver¬lässigen Umsetzung gerechnet werden. Leider werden immer noch viel zu viele alte Computer nach Afrika trans¬portiert. Ein grosser Teil davon ist jedoch Schrott, der exportiert wurde, um die teure Entsorgung im Ursprungsland zu umgehen. Unser Ziel, die von uns nach Kamerun transportierten Computer am Ende ihrer Lebensdauer umweltgerecht zu entsorgen, können wir mit diesem Projekt erreichen.

20151127_113442Start eines neuen Projektes an der Comprehension School in Santa

Einmal mehr war es für mich unfassbar, dass eine höhere Schule mit 400 Studenten nur über ei-nen einzigen uralten PC verfügt um die Studenten auf eine anspruchsvolle Informatik-Abschluss-prü¬fung vorzubereiten. Im Vorfeld meiner Reise habe ich vom Schulleiter ein Gesuch zur Unter-stützung erhalten. Ich konnte dieser Schule 5 Laptops übergeben und so ihre missliche Lage ein bisschen verbessern. Ich werde die Schule bei meiner nächsten Reise wieder besuchen und die Situation vor Ort neu beurteilen.

Theologische Universität PTS, Kumba

Dank eines Sponsors aus der Schweiz wurde zur Stromgewinnung auf dem Dach der neuen Bibliothek eine Solaranlage installiert. Damit die Studierenden auch Recherchen im Internet machen können, haben wir ein Netzwerk bestehend aus sechs Kleincomputern eingerichtet. Dieses Netzwerk kann direkt an den Solarstrom angeschlossen werden.

Projekt Belo

Dank unserer Unterstützung ist diese Schule in den letzten Jahren gewachsen und der Computerraum wurde zu klein. Deshalb benötigte man ein grösseres Informatikzimmer, welches der Schreiner mit neuen Tischen und Stühlen ausstattete. Wir übernahmen die gesamten Kosten.

Internetcafé in Otélé

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Der Raum für das Internetcafé in Otélé wird 2016 wieder für den Spitalbetrieb benötigt, deshalb musste ein neuer Standort gesucht werden. Dank Karina und Peter Rey von der Stiftung “L’eau c’est la vie” konnte eine geeignete Lokalität gefunden werden. Die Stiftung hat den Raum renoviert und auch sämtliche Anschlüsse installiert. Somit können die Bevölkerung und die Schulen von Otélé weiterhin von diesem Angebot profitieren.

 

Bericht Projektreise Juli 2015
Bericht Projektreise November 2015

2014

Auch ein langer Weg beginnt mit einem ersten Schritt.
Afrikanisches Sprichwort

Unter diesem Motto stand unsere Projektarbeit im Jahre 2014. Dank grosszügigen finanziellen Beiträgen konnten wir auch im Jahre 2014 auf unserem 2002 begonnen Weg einige Schritte weitergehen. Dabei wurden die folgenden Projekte realisiert:

Internetcafé Fiango, Kumba
Am Jugendzentrum Fiango in Kumba haben wir ein Internetcafé mit acht Arbeitsplätzen, Drucker, usw. aufgebaut.

Internetcafé in Otélé
Zusammen mit der Stiftung St. Martin (L’eau c’est la vie) haben wir in Otélé ein Internetcafé für Schüler, Studenten und die Dorfbevölkerung eingerichtet.

Lum Afani
Dieser Studentin konnten wir einen Traum erfüllen und ihr zu einem Stipendium verhelfen. Sie macht nun ein Informatikstudium.

Neues Informatikzimmer in Bawock und Laptops für Awig
Den 500 Schülern am Gymnasium in Bawock konnten wir im Juli 2014 die ersten Computer und Laptops für ihr neues Informatikzimmer übergeben.

Dank der von uns zur Verfügung gestellten Hardware (Laptops, Drucker, Generator usw.) gibt es nun auch an der Sekundarschule in Awig einen praxisnahen Informatikunterricht.

Das Jugendzentrum Mankon in Bamenda erhielt von uns 6 Computer. Zusätzlich wurde bei bestehenden Projekten die alte Hardware ersetzt und neue Informatikhilfsmittel (Drucker, UPS, Lehrmittel usw.) angeschafft. Gespräche mit neuen Projektpartnern geführt und neue Projekte geplant. Die Projektleiterin, Rosina Hug, besuchte all unsere Projekte in Kamerun. Die politische Lage erlaubte es ihr nicht, nach Nigeria zu gehen. Die Projekte in Ghana besuchte unser Projektpartner, Dr. Rindlisbacher.

Um die alten Computer umweltgerecht entsorgen zu können, werden wir zusammen mit der Presbyterianischen Kirche in Kamerun ein Recyclingcenter aufbauen. Es ist geplant, die Computer einzusammeln, fachgerecht zu zerlegen und als Sekundärrohstoffe wiederzuverwenden.

Bericht Projektreise Juli 2014

2013

Seit der Installation unseres ersten Informatikzimmers an der Universität von Kumba im Jahres 2007 sind bis heute elf weitere Projekte dazugekommen. Positiv zu dieser Entwicklung beigetragen haben sicher das von der Projektleiterin in den letzten fünf Jahren aufgebaute Netzwerk und die von verschiedenen Seiten erhaltene Unterstützung.

Im Juni 2013 haben wir wiederum 460 kg Informatikmaterial nach Kamerun gesandt. Mit diesem Material wurde das neue Informatikzimmer an der Berufsschule für Schreiner auf dem Mont Fébé ausgerüstet. s. Fotocollage Informatikzimmer

Seit 2012 unterstützen wir die Informatikschule in Belo, wo Rosina Hug im Juli fünf jungen Frauen folgendes Diplom überreichen durfte: In Informatik ausgebildete Sekretärin. Alle Frauen haben dank dieser Ausbildung einen Arbeitsplatz gefunden.
Die Projekte in Kuttin, Kumba, Mfida und Niete funktionieren mit kleineren aber lösbaren Problemen. Da wir auch dieses Jahr wieder eine grössere Anzahl Laptops von Leica Heerbrugg erhalten hatten, konnte wieder ein ehemaliger Student des Seminars in Kumba unterstützt werden. Er unterrichtet an einer abgelegenen Schule im Westen von Kamerun Informatik.

In den vergangenen Jahren war das fachgerechte Entsorgen der alten Computer immer wieder ein Thema, welches wir mit unseren Projektpartnern besprachen. In der Zwischenzeit haben wir aber in Ghana, Nigeria und Kamerun eine Lösung gefunden. Es gibt jetzt verschiedene auf Recycling spezialisierte Unternehmungen, welche die alten Computer abholen und fachgerecht entsorgen.

Wegen politischer Unruhen in der Region Mmaku, Nigeria musste die Projektleiterin ihre für Oktober 2013 geplante Reise verschieben. Das Projekt in Oji läuft sehr gut, Mmaku befindet sich momentan in einer Krise.

Die Projekte in Ghana wurden im November von unserem Projektpartner, Dr. Ulrich Rindlisbacher besucht. Seinem Bericht konnten wir entnehmen, dass auch in Ghana Fortschritte gemacht wurden. Die Computer befinden sich nach wie vor in einem guten Zustand und der Informatikunterricht wird von gut ausgebildeten Lehrern erteilt.

Bericht Projektreise Juli 2013

2012

Im Januar brachten wir Material für ein neues Informatikzimmer an der Berufsschule in Mfida Kamerun nach Deutschland. Die Computer wurden zusammen mit verschiedenen Hilfsgütern des Vereins “Lebendiges Dorf Kamerun” auf dem Seeweg nach Douala transportiert.

Im Februar 2012 haben wir für die ZOE International School in Accra 20 PCs übergeben. Der Transport wurde vom Verein “ZOE – Kinder in Not” organisiert.

Auch dieses Jahr besuchte Rosina Hug im Februar alle Projekte in Kamerun. Der Schwerpunkt dieser Reise war die Vorbereitung eines längeren Projektbesuches im November 2013.

Im Oktober reiste die Projektleiterin, Rosina Hug nach Ghana. In Accra hat sie das Informatikzimmer an der ZOE International School besichtigt und mit UPS abgesichert. Die Stromschwankungen sind auch in Ghana ein Problem und verursachen immer wieder Abstürze usw. Am Gymnasium in Kpeve hat sie zusammen mit dem Verantwortlichen für die Informatik verschiedene Lehrmittel evaluiert und für den Unterricht eingekauft.
Im November verbrachte die Projektleiterin, Rosina Hug, eine intensive Zeit in Kamerun. Sie konnte in Kumba das Informatikzimmer am Jugendzentrum Fiango ausbauen und an der Theologischen Hochschule die PCs der ersten Lieferung (2007) ersetzen und zusätzlich noch 10 Laptops abgeben. In Kuttin veranlasste sie, dass auf dem Dach der Sekundarschule eine kleine Solaranlage installiert wurde, die den Betrieb der von uns zur Verfügung gestellten Laptops garantieren sollte. In Belo unterstützte sie eine Informatikschule für arbeitslose junge Leute mit vier Laptops. An der Berufsschule in Mfida hat sie zusammen mit den Verantwortlichen vor Ort ein Informatikzimmer mit 15 PCs eingerichtet. Auf einer Kautschukplantage, im Süden von Kamerun, übergab sie dem verantwortlichen Pastor für die Jugendarbeit fünf Computer.

Dankesschreiben aus Belo
Dankesschreiben PTS Kumba

2011

Im Februar besuchte die Projektleiterin die Projekte in Kamerun. Am Jugendzentrum in Kumba wurde die Erweiterung der Informatikanlage besprochen.

Im Juli installierten wir an der Senior High School Kpeve, Ghana, ein Informatikzimmer mit Internetanschluss. Dieses Projekt haben wir zusammen mit dem Verein Kpeve aus Bern realisiert. Dieser Verein unterstützt diese Schule seit vielen Jahren und wird in Zukunft unser direkter Ansprechpartner sein.

Nach dem Besuch in Ghana reiste die Projektleiterin direkt weiter nach Nigeria. In Oji wurden weitere PCs installiert. Unser Informatiklehrer in Mmaku wird auch an dieser Schule für die Ausbildung und den Unterhalt zuständig sein.

Bericht Juli 2011
Bericht Juli 2011

2010

Im Februar reiste die Projektleiterin nach Nigeria zur Projektübergabe von Pfarrer Innocent an die Diözese in Awgu. Pfarrer Innocent wird aber weiterhin unser Projektpartner bleiben und unsere Interessen vertreten. In Amokwe haben wir zwei weitere Computersysteme installiert. In Oji haben wir – an einer Schule für Blinde und Taubstumme – mit unserem vierten Projekt begonnen. Im Moment unterstützen wir diese Schule mit mechanischen Schreibmaschinen und zwei PCs. Ein Ausbau ist für die nächsten Jahre geplant. Leider arbeitet die Schule in Awgu immer noch nicht zu unserer Zufriedenheit und deshalb unterstützen wir dieses Projekt im Moment nicht mehr.

Im Frühjahr 2010 transportierten wir drei Palette mit 1200 kg Informatikmaterial, Sportartikel und Bücher nach Douala, Kamerun. Die Ware war je zur Hälfte für Kumba und Otélé bestimmt.

Im April reiste dann Rosina Hug nach Kamerun und konnte dem Jugendzentrum Fiango in Kumba ein vollständig eingerichtetes Informatikzimmer mit Internetanschluss übergeben. Am Seminar in Kumba wurde das Informatikzimmer weiter ausgebaut. In Limbe haben wir mit unserem fünften Projekt in Kamerun begonnen. Die Universität in Otélé erhielt weitere PCs, Informatikmaterial und Bücher für die Schulbibliothek.

Bericht Februar 2010 – Nigeria
Bericht April 2010 – Kamerun

2009

Anfangs Januar 2009 wurde ein Bus mit 700 Kg Informatikmaterial und Sportartikel beladen. Der Transport erfolgte über Amsterdam nach Lagos. In der Zwischenzeit ist der Bus in Mmaku angekommen. Bei der Kontrolle der Lieferung mussten wir leider feststellen, dass es nicht alle Gegenstände bis nach Mmaku geschafft haben! Die Heckscheibe wurde aufgebrochen und ein Teil der Ladung bereits unterwegs ausgeladen.

Auch dieses Jahr besuchte die Projektleiterin, Rosina Hug, während den Sportferien die Projekte in Nigeria. Das Problem der umweltgerechten Entsorgung der Computer usw. wird jetzt zusammen mit einem Partner vor Ort in Angriff genommen. Eine Berufsschule im Norden hat uns um Unterstützung angefragt. In den nächsten Monaten werden die notwendigen Abklärungen für eine Zusammenarbeit gemacht. Das Informatikzimmer in Mmaku haben wir mit neuen UPS ausgerüstet, da die Reparaturen in den letzten Monaten massiv zugenommen haben.

Reisebericht Februar 2009, Nigeria

Im Oktober besuchte die Projektleiterin die Projekte in Kamerun. In Kumba wurde der Grundstein für ein weiteres Projekt gelegt. Die Gebauer Stiftung finanziert ein komplettes Informatikzimmer mit Internetzugang am Jugendzentrum Fiango. Das Jugendzentrum ist eines von fünf Jugendzentren der presbyterianischen Kirche in Kamerun. Es bietet cirka 300 Jugendlichen aus Familien mit tiefem Einkommen eine Chance auf Ausbildung. Ausserdem werden Abendkurse für Jugendliche und Erwachsene organisiert, welche verpasste Ausbildungschancen nachholen möchten. Die Schulgebühren betragen nur etwa die Hälfte der Gebühren anderer Schulen. Nebst dem regulären Schulunterricht bietet das Jugendzentrum verschiedene Sportarten und Weiterbildungskurse an.

Bericht Projektreise Oktober 2009, Kamerun

2008

In Mmaku wurden weitere PCs der Lieferung aus dem Jahre 2002 ersetzt. Das Informatikzimmer erhielt einen neuen Beamer, das Schreibbüro einen PC und einen Drucker. In Amokwe haben wir mit dem dritten Projekt begonnen.

Im Herbst transportierten wir wieder PCs nach Kamerun. Das Informatikzimmer in Kumba wurde mit weiteren PCs ausgerüstet. Im Lehrerzimmer haben wir den vom Blitz getroffenen PC ersetzt. Der Lehrerin stellten wir für den Unterricht einen Laptop mit Beamer zur Verfügung.

Projektreise Nigeria 
Projektreise Kamerun    

2007

Im Juni 2007 organisierte die Klasse M2b zusammen mit ehemaligen Schülern der WS KV Chur das Benefizkonzert “mmaku night”.

Ein Check im Betrage von Fr. 3’000.- wird von den Organisatoren dem Präsidenten, Hans Geisseler, übergeben.

Im Vorstand wurde beschlossen, die Projekttätigkeit auf ein weiteres Land in Afrika auszudehnen und einen passenden Partner zu suchen.  Die Martin-Stucki-Stiftung für Schulen in Afrika, http://www.martin-stucki.ch tätig im Westen von Kamerun an der Grenze zu Nigeria, schien uns für unser Vorhaben ideal zu sein.

Projektreise Nigeria      
Projektreise Kamerun    
Bildbericht Kamerun      

2005/2006

Im Juni 2005 wurden wiederum Computer eines Klassenzimmers nach Afrika transportiert. Im Oktober 2005 begann Frau Hug in Awgu, in der näheren Umgebung der ersten Schule, mit dem Aufbau eines Informatik-Klassenzimmers.

Angetrieben durch den Erfolg der M3b (2001) nahm die Klasse M5a im Herbst 2005 die Weiterführung und den Ausbau des Projektes in Angriff. Am 20. Januar 2006 wurde der Verein Informatik für Afrika gegründet mit dem Ziel, die Förderung von Ausbildungsprojekten in Afrika im Sinne der “Hilfe zur Selbsthilfe” weiterzuführen. Mit den Spendengeldern und Mitgliederbeiträgen wollen wir langfristig einen sicheren Transport der Hardware, die professionelle Einrichtung der Informatikzimmer und die fachgerechte Betreuung der Lehrkräfte gewährleisten.