Zurück aus Kamerun

Seit Herbst 2016 eskaliert eine Auseinandersetzung zwischen der kamerunischen Zentralregierung und der anglophonen Bevölkerung im Westen des Landes. Nach offiziellen Angaben der UNO sind bis zu 530‘000 Menschen auf der Flucht. Sie leben ohne Schutz und Obdach in den Wäldern und in den Provinzhauptstädten Buea und Bamenda; mindestens weitere 40‘000 Menschen sind nach Nigeria geflohen.

Gerade in dieser schweren Zeit ist es für unsere Projektpartner sehr wichtig, dass wir für sie da sind und sie beim Wiederaufbau unterstützen. Ebenfalls haben verschiedenen Projektpartner mit dem Unterricht begonnen. Teilweise in privaten Häusern oder in der Kirche, da in gewissen Regionen die Schulen teilweise zerstört wurden. Wir unterstützen die Aus- und Weiterbildung von Menschen ohne Arbeit, ermöglichen Vertriebenen und jungen Leuten, die in den Ortschaften geblieben sind, den Schulbesuch oder eine IT-Ausbildung. Weiter übernehmen wir Schulgebühren für Lehrlinge, die zu Zimmerleuten oder anderen Baufachleute ausgebildet werden. Sie können nach der Krise helfen, das Land wieder aufzubauen.

Bei meiner zweiten Reise, 2. bis 10. Dezember 2019, konnte ich unsere Projektpartner in Miselele, Tiko, Buea, Limbe, Douala, Otélé und Yaoundé besuchen. Die Partner aus Bamenda, Belo, Awing, Niete, Bamendankwe traf ich aus Sichherheitsgründen in Douala oder Yaoundé. Ebenfalls konnte ich das Material von unserem Transport verteilen, Baustellen besichtigen und eingegangene Gesuche prüfen und viele Sporttenüs und Bälle abgeben.

Bericht Projektreise nach Kamerun

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Tenüs vom FC Chur und Bälle von myball

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Zerstörtes Schulhaus in Miselel

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Neues Lowpower-Netzwerk in Buea

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Besuch der Baustelle in Tiko

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Zusätzliche Computer für Bamendankwe

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Treffen mit Gesuchssteller

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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