Die Unruhen in Kamerun spitzen sich zu

Ausgangssperren, Entführungen und Unsicherheit: Das Leben in Kamerun hat sich verändert. Togho Lumumba Mukong, Koordinator der Projekte der Partner von Mission 21 in Kamerun, berichtet in einem Interview ausführlich über die Entwicklung der Lage in seinem Land.

Die anglophonen Provinzen Kameruns werden vermehrt von Gewalttaten erschüttert. Zugespitzt hat sich die Lage in den Provinzen „Southwest“ und „Northwest“ insbesondere, seit mehrere separatistische Anführer der für unabhängig ausgerufenen Region „Ambazonien“ im Januar verhaftet wurden. Auf die punktuellen Angriffe der Separatisten folgen jeweils blutige Vergeltungsschläge des Militärs, immer wieder fallen den Kämpfen Zivilisten zum Opfer. Viele Menschen flüchten in die umliegenden Wälder oder ins Nachbarland Nigeria. Es werden immer wieder Beamte entführt, Schulen zerstört und ganze Dörfer und Ernten dem Erdboden gleichgemacht.

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Togho Lumumba Mukong, Koordinator für Mission 21 in Kamerun. Foto: Miriam Glass

 

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