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Politische Unruhen in Kamerun

Die anglophone Minderheit in Kamerun wehrt sich gegen die Vormachtstellung der französischsprachigen Mehrheit. Angestossen wurden die Unruhen durch Streiks von Lehrern und Anwälten.

Seit November 2016 gibt es im anglophonen Teil Kameruns, insbesondere im Nordwesten des Landes (Bamenda), politische Unruhen. Damit ist zugleich auch das Kerngebiet unserer Projekte betroffen.

Der Protest wurde durch die Berufsgruppen von Anwälten und Lehrern angestossen: Im Oktober begannen die Anwälte mit einem friedlichen Streik, da ihre Forderungen nach mehr englischsprachigem Personal und der Übersetzung wichtiger Grundlagendokumente auf Englisch lange Zeit ignoriert worden waren. 

Erste Unruhen bei Lehrerstreik
Am 21. November startete eine Vereinigung von Lehrern einen Streik mit unterschiedlichen Forderungen, welche die Gleichwertigkeit der beiden Sprachen im Schulwesen anstreben. Als die Diskussion einmal angestossen war, mischten auch unterschiedliche politische Parteien mit sowie Gruppierungen, welche die Unabhängigkeit des englischsprachigen Kameruns wollen. Weiterlesen

Quelle: Mission21                                            

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