Südostschweiz, Dienstag, 11. Juni 2019

In der Südostschweiz und im Bündner Tagblatt wurde der folgende Artikel publiziert:

Informatik für Afrika-Juni 2019

Ein ausführlicher Bericht zur Kamerun Krise

Hessische Nachrichten, 26. Juni 2018

HNA-Artikel-zu-Kamerun_2018-06-26

Politische Unruhen in Kamerun

Die anglophone Minderheit in Kamerun wehrt sich gegen die Vormachtstellung der französischsprachigen Mehrheit. Angestossen wurden die Unruhen durch Streiks von Lehrern und Anwälten.

Seit November 2016 gibt es im anglophonen Teil Kameruns, insbesondere im Nordwesten des Landes (Bamenda), politische Unruhen. Damit ist zugleich auch das Kerngebiet unserer Projekte betroffen.

Der Protest wurde durch die Berufsgruppen von Anwälten und Lehrern angestossen: Im Oktober begannen die Anwälte mit einem friedlichen Streik, da ihre Forderungen nach mehr englischsprachigem Personal und der Übersetzung wichtiger Grundlagendokumente auf Englisch lange Zeit ignoriert worden waren. 

Erste Unruhen bei Lehrerstreik
Am 21. November startete eine Vereinigung von Lehrern einen Streik mit unterschiedlichen Forderungen, welche die Gleichwertigkeit der beiden Sprachen im Schulwesen anstreben. Als die Diskussion einmal angestossen war, mischten auch unterschiedliche politische Parteien mit sowie Gruppierungen, welche die Unabhängigkeit des englischsprachigen Kameruns wollen. Weiterlesen

Quelle: Mission21                                            

UNESCO-Preis für Nachhaltigkeitsprojekt aus Kamerun

Es freut uns sehr, das20150707_1232446s die von uns mit einem Informatikzimmer unterstützte Organisation CCREAD-Cameroon den UNESCO-Preis für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gewonnen hat.

Die 3 Preisträger wurden von einer internationalen Jury aus 120 Nominierungen ausgewählt. Die ausgezeichneten Bildungsinitiativen erhalten jeweils 50.000 US-Dollar. Die Preisverleihung fand am UNESCO-Hauptsitz in Paris statt.

CCREAD hat dazu ein BNE-Institut in Buea in West-Kamerun aufgebaut. Lehrer und Verwaltungskräfte können sich dort fortbilden, auch berufliche Weiterbildungen sind Teil des Programms. Darüber hinaus führen ausgebildete ESD-Multiplikatoren Workshops in Schulen zu Nachhaltigkeitsthemen wie Umwelt- und Klimaschutz, Sexualität und Familienplanung, Transparenz, Unternehmertum und Konfliktprävention durch. Auch schulen die Freiwilligen Privathaushalte in Bereichen wie Geburtenkontrolle, Menschenrechte, dem Erhalt von Biodiversität und dem Aufbau kommunaler BNE-Plattformen.  

Seit dem Start im Oktober 2011 hat das Programm mehr als 39,000 Schüler an 147 Schulen, 260 Lehrer und Verwaltungsangestellte sowie 3,640 Haushalte erreicht.

Artikel im Bündner Tagblatt


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